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Anamnesetechniken

Der Kreative Homöopath hat gelernt, den Patienten über eine nonverbale Anamnese genau wahrzunehmen. Er vergleicht die Wirkung, die der Patient auf den Therapeuten hat oder haben möchte, mit dem Bild, das aus dem Fragebogen entstanden ist.

Wie das alles im Detail aussieht lernen Sie in diesem Video.


Die Repertorisation

Der wohl bekannteste und zugleich auch den meisten Laien unverständlichste Begriff ist der der „Repertorisation“. Häufig wird dieser Begriff in Patientenkreisen ausschließlich mit seinem immer noch in der Klassischen Homöopathie sehr verbreiteten Ziel, dem Finden des passenden (Einzel)-Mittels, verbunden. Eine Sicht, die dem Wesen der Repertorisation jedoch nicht annähernd gerecht wird.

In der Kreativen Homöopathie lesen wir aus der Matrix der Repertorisationen und z.B. den Wertigkeiten, d.h. der Stellung bestimmter Mittel, ganz bestimmte Konstellationen, ein ganzes Bild unserer Erkrankungen, Symptome, Verhaltensmuster und Glaubensätze heraus.


Arzneimittellehre – Einführung:

Ein wesentlicher Baustein in der Kreativen Homöopathie sind die Psychologischen Bedeutungen der homöopathischen Arzneien. Diese Bedeutung wird parallel über drei Wege bzw. den Vergleich dreier Aspekte ermittelt.

Gleicht man die Bedeutungen der Einzelsymptome einer Erkrankung mit den psychologischen Themen der homöopathischen Mittel, welche durch die Repertorisation zugeordnet wurden, miteinander ab, so müssen diese im besten Fall kongruent, deckungsgleich, auf jeden Fall ähnlich sein.

Solche Symptome bzw. deren Zuordnung zu bestimmten homöopathischen Arzneimitteln sind so genannten Repertorien entnommen. Repertorien sind Nachschlagewerke, die nach bestimmten Kriterien, meist nach Symptom-Obergruppen im Kopf-Körper-Schema, strukturiert sind. Es gibt aber auch Repertorien nur für bestimmte Symptomgruppen oder Krankheitsbilder.

Besonderes Augenmerk liegt dabei oft auf den Begleiterscheinungen und speziellen, besonders seltenen Symptome. Auch in der Kreativen Homöopathie sind diese speziellen Symptomen, die oft zu den so genannten „Kleinen Mitteln“ führen, extrem wichtig, weil sie uns eben nicht nur zu den „kleinen Mitteln“ sondern auch zu den „tiefen Themen“ führen.
Arzneimittel mit nur wenigen Symptomen beschreiben oft klar umrissene psychologisch tiefgehende Situationen, die nicht selten ein Trauma ausgelöst haben.


Das Lesen der Auswertung

Welche Aussagen im Fragebogen sind von enormer Wichtigkeit und welche Aussagen darf man Hinterfragen? Gibt es Zusammenhänge zwischen den Fragen und wie kann man so die aktuelle Lebenssituation und die Prägungen eines Menschen auf den ersten Blick erkennen? Mehr hierzu in diesem Video.


 

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